Anwendungshinweise zur Magnetfeldtherapie

Anwendungshinweise zur Magnetfeldtherapie – Tipps und Tricks von A bis Z

Um Fehlern vorzubeugen, möchten wir Ihnen zur Anwendung der Pulsierenden Magnetfeldtherapie einige Tipps geben:

Beginn

Vor Beginn sollten Sie in jedem Fall die Kontraindikationen beachten. Ein langsamer Anfang ist empfehlenswert um sich auch langsam an diese Form der Anwendung zu gewöhnen. Eine anfänglich zu lange Anwendungzeit könnte zu Einschlafstörungen, Nervosität oder Unruhe führen. Blockaden könnten unter Umständen zu schnell gelöst werden. Prinzipiell ist zu sagen, dass je älter der Mensch, desto langsamer sollte man sich an die Zieldosis herantasten.

Beschwerdefreiheit

Es empfiehlt sich auch bei Beschwerdefreiheit die Magnetfeldtherapie weiter einzusetzen.

Empfinden

90% aller Anwender spüren direkt bei der Anwendung von derselben nichts. Im Verlaufe der Anwendung mit Pulsierenden Magnetfeldern kann es zu einer Sensibilisierung kommen. Es ist dann möglich, dass der eine oder andere ein Wärmegefühl oder ein Kribbeln in den Fingerspitzen feststellt. Außer diesen körperlichen Empfinden ist jedoch keine andere Reaktion zu erwarten.

Entspannung

Während der Anwendung sollten Sie sich entspannen und nicht verkrampfen. Bei der Behandlung von Rückenproblemen legen Sie sich z. B. flach auf den Rücken, wobei dies nicht für die Wirkung sondern nur der Entlastung des Rückens dient, und winkeln die Füße an, so dass eine optimale Entlastung gewährleistet ist.

Ergebnis

Voraussetzung für ein optimales Ergebnis ist eine regelmäßige Anwendung, wie vom Gerätehersteller empfohlen. Sogenannte „Therapieversager“ sind meist auf fehlende Ausdauer und der Unregelmäßigkeit bei der Anwendung zurückzuführen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass bei akuten Problemen, sofern dies auch so vom Gerätehersteller, empfohlen ist, normalerweise mindestens eine Anwendung pro Tag und zur Prävention mindestens drei Anwendungen in der Woche erforderlich sind.

Erstverschlimmerungen

Etwa 3 % aller Anwender erleben beim Einsatz der Pulsierenden Magnetfeldtherapie eine so genannte „Erstverschlimmerung“. Dies bedeutet, dass die Schmerzen zunächst zunehmen aber auch Hitzewallungen, Blutdruckschwankungen oder Nervosität sind möglich. Das ist zunächst kein schlechtes Zeichen! Der Körper spricht voll und ganz auf die Behandlung an und reagiert mit seiner Art auf die Anwendung. Nicht selten kann man beobachten, dass diejenigen mit den heftigsten Erstverschlimmerungen die besten Erfolge erzielen. Sollten die Erstverschlimmerungen nach ca. 2-3 wöchiger Anwendung (bei täglicher Behandlung) nicht verschwunden sein, sollten Sie Ihren Gerätehersteller kontaktieren, da dies keineswegs normal ist.

Magnetfeldtherapie bei Kinder

Durch die nebenwirkungsfreie Wirkungsweise ist es bedenkenlos die Magnetfeldtherapie auch und gerade bei Kindern einzusetzen. Denn es macht Sinn erst gar kein körperliches Defizit entstehen zu lassen.

Denken Sie auch an Ihre übrigen Familienmitglieder die Pulsierende Magnetfeldtherapie ist für jeden Organismus eine Therapieform nicht nur für den akuten Fall, sondern auch für die Prävention.

Kleidung

Es ist unerheblich, wie Sie bei der Anwendung der Pulsierenden Magnetfeldtherapie gekleidet sind. Das magnetische Feld durchdringt sowohl Kleider als auch den gesamten Körper. Aus diesem Grund ist es auch zu vernachlässigen, ob Sie auf Bauch oder Rücken liegen. Sie sollten die Geldbörse mit den Kreditkarten ablegen, da der magnetische Impuls zu einer Löschung des Codes auf dem Magnetstreifen der Karten führen könnte. Auch ist es sinnvoll synthetische Kleidungsstücke, sowie Schmuck abzulegen.

Medikamente

Die Magnetfeldtherapie kann die Wirkung von gleichzeitig eingenommener Medikamenten verstärken, da diese beispielsweise schneller an die „Einsatzstelle“ gelangen und besser aufgenommen werden können. Bei Anwendung der Pulsierenden Magnetfeldtherapie sollten Sie bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten mit Ihrem Arzt über eine eventuelle Reduktion bzw. ein Absetzen dieser Medikamente sprechen. Wenn Sie z. B. Blut verdünnende Mittel einnehmen ist es dringend erforderlich den Arzt zu konsultieren, da durch die Pulsierende Magnetfeldtherapie das Blut bereits dünner werden kann und durch zusätzliche Einnahme von Medikamenten z. B. eine Gerinnung nicht mehr möglich wäre.

Nebenwirkungen – Sicherheit

Bislang sind der Wissenschaft keine Nebenwirkungen bei Einsatz, wie vom Hersteller beschrieben, bekannt. Wichtig ist lediglich die Beachtung der Kontraindikationen, wie z. B. das Anwendungsverbot für Patienten mit Herzschrittmacher und anderen.

Auch bei der Anwendung über einen längeren Zeitraum, was ja auch Sinn und Zweck ist (Prävention), ist diese Form der Unterstützung bedenkenlos in der Anwendung.

Seriosität

Teuer muss nicht immer gleich besser sein. Oft hängen die höheren Preise mit den daran angeschlossenen Vertriebssystemen und anderen Umständen zusammen. Gute und zugleich preiswerte Magnetfeldtherapiesysteme sind bereits zum Preis von rund 2.000 € erhältlich und sind auf dem neuesten technischen Stand. Ein Bild über die Seriosität können nur Sie sich nur selbst bilden. Wo hat der Hersteller seinen Sitzt? An wen können Sie sich bei einem möglichen Servicefall wenden? Hat der Hersteller einen ausreichenden wissenschaftlichen Hintergrund? Handelt es sich beim Verkäufer um eine „unsichtbare“ Person oder haben Sie einen direkten Ansprechpartner? So oder ähnlich könnte man unendlich weiter schreiben. Im Endeffekt werden Sie eine sinnvolle Entscheidung, die ein Mix aus Kosten- und Qualitätsbewußtsein mit einem Stück Patriotismus gepaart treffen, die Sie zum richtigen Weg leitet.

Trinken

Es empfiehlt sich ca. ½ Stunde vor der Anwendung der Pulsierenden Magnetfeldtherapie ½ Liter Wasser – am besten Leitungswasser lauwarm – zu trinken. Bitte beachten Sie, dass alkoholische Getränke, Kaffee und schwarzer Tee dem Körper Flüssigkeit entziehen können und daher vor der Therapie vermieden werden soll. Mineralwasser ist bereits mit Mineralstoffen und Elektrolyten angereichert und begünstigt somit den Zellstoffwechsel (die Entgiftung) des Körpers nicht ideal. Durch das Trinken von Wasser wird die Entschlackung des Körpers (der Zellen) begünstigt. Vorsicht ist bei bestehenden Wasseransammlungen infolge von Herzerkrankungen geboten. In diesem Fall sollte der Hausarzt zu Rate gezogen werden.

Überdosierung

Prinzipiell liegen keine wissenschaftlichen Studien vor, die eine Überdosierung der Pulsierenden Magnetfeldtherapie beschreiben. Es ist jedoch empfehlenswert einen Zeitraum von einer Stunde am Tag nicht zu überschreiten. Dies ist auch absolut ausreichend um ein optimales Ergebnis zu erzielen.